Ortstafel

Sehenswürdigkeiten und öffentliche Gebäude

Anmerkung:

Zu den nachfolgenden Sehenswürdigkeiten gibt es auch Bilder. Alle Bilder haben jedoch eine sehr lange Ladezeit.
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"Blicke über das Dorf" bzw. auf das Wort "Foto"/"Fotos" hinter der jeweiligen Sehenswürdigkeit klicken.
 

Bahnbrücken in Ansichtskarten - Blicke über das Dorf

Dorfbrunnen - Evangelische St.-Sebastians-Kirche - Friedhof mit Denkmale - Rathaus - Schulhaus (Kindergarten) - Kelter - Ehemalige Raiffeisenbank - Sparkasse - Volksbank - Tabakschuppen und Pumpwerk - Hochbehälter - Milchsammelstelle - Brückenwaage - Vereinsheim des FSV - Sportplatz - Lehmgrube

Dorfbrunnen - Fotos

In der Dorfmitte, vor dem Rathaus, befindet sich das Wahrzeichen des Dorfes, der Brunnen.
In seiner heutigen Gestalt wurde der Brunnen im Jahre 1937 von dem Steinhauermeister Ziegler aus Sulzfeld im Auftrag der Gemeinde Bahnbrücken geschaffen. Dabei blieb die vorherige Form im Grundsatz erhalten.
Der quadratische Brunnenstock aus Sandstein wird durch ein Kapitell, auf dem eine Kugel ruht, gekrönt. Das Wasser fließt aus vier Eisenröhren in alle Himmelrichtungen. Die Rohre gehen von reliefartigen Wasserspeiern aus und sind durch schmiedeeisernes Rankwerk verbunden. Der Brunnenstock trägt als Inschriften u.a. die Namen von Bürgermeister Hilpp und den damaligen Gemeinderäten. Bis 1945 trug der Brunnen auf seiner Nord- und Ostseite jeweils ein Hakenkreuz und eine Inschrift. Diese wurden nach dem Zusammenbruch entfernt.
 

Evangelische St.-Sebastians-Kirche
Fotos (außen) - Fotos (innen) - Fotos (Glocken)

Die Evangelische St.-Sebastians-Kirche Bahnbrücken ist äußerlich ein schlichtes einschiffiges Gotteshaus mit geradem Chorabschluss. Vermutlich wurde die Kirche im 15. Jh. als kleine Kapelle der in der Gegend begüterten Freiherren von Reihen und Strahlenberg von Schriesheim erbaut und mit sog. Secco-Wandmalereien versehen, welche wohl im Zeitalter der Reformation übertüncht wurden.
Im 18. Jahrhundert wurde die Kapelle erweitert und auf der Westseite ein Türmchen aufgesetzt. 1911 wurden die Wandmalereien wiederentdeckt und freigelegt. Die Malereien bedecken die Chor- und Südwand und zeigen biblische Gestalten, Heilige, Bischöfe und das Märtyrium Sebastians, von dem die Kirche ihren Namen hat, sowie ein wandhohes Bild der Mantelschaft Marias.
1929 wurde das Türmchen an der Westseite abgebrochen, die Kirche nach Westen und nach Norden erweitert und an der Ostseite ein neuer Turm angebaut, in welchem im Erdgeschoss eine Sakristei eingerichtet wurde. Gleichzeitig wurde die Orgelempore an der Ostseite entfernt und die Orgel in den nördlichen Anbau eingebaut.
Ende der 60er Jahre erhielt die Kirche einen neuen Außenverputz, 1976 wurde die Heizung erneuert, 1978 die Sakristei im Turm saniert. 1983/84 wurde die Kirche innen renoviert. Dabei wurden die Wandmalereien fachgerecht restauriert bzw. aufgefrischt. 1986? erhielt die Kirche schließlich eine neue Orgel, nachdem die bisherige Orgel durch die Innenrenovierung stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. Anfang der 90er Jahre wurde das Dach neu eingedeckt, dabei wurde auch der Turmhahn erneuert. Schließlich erhielt die Kirche einen neuen Außenputz, so dass das Gotteshaus heute in neuem Glanz erstrahlt.

Beschreibung der St.-Sebastians-Kirche nach "Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler Baden-Württemberg I - Die Regierungsbezirke Stuttgart und Karlsruhe; Bearbeitet von Dagmar Zimdars u.a.; Neubearbeitung 1993":

"Bahnbrücken, Stadt Kraichtal, Lkr. Karlsruhe
Ev. Pfarrkirche (St. Sebastian)
Schlichter, flachgedeckter Saalbau des 15. Jh. mit geradem Chorschluss; im 18. Jh. und wiederum 1929 durch Hermann Alker um eine Fensterachse nach Westen erweitert. - Wanmalereizyklus aus der Mitte des 15. Jh. an der Ost- und Südwand, 1911 aufgedeckt. Die stark verblichenen Darstellungen vielfach nur mehr in den Umrisslinien erhalten, durch die letzte Restaurierungsmaßnahme einfühlsam optisch aufgewertet. Dem Zyklus scheint kein durchgängiges ikonographisches Programm zugrunde gelegen zu haben, vielmehr setzt er sich aus mehrern Einzelstiftungen zusammen. Bemerkenswert die ihre Brust zeigende monumentale Schutzmantelmadonna an der Südwand; über ihr in den Wolken Gottvater, dessen drohend erhobenes Richtschwert von Christus aufgehalten wird."

Die Glocken

Die ersten Glocken erhielt die Kirche nach dem Aufsetzen des Türmchens an der Westseite im 18. Jahrhundert.  Näheres hierzu ist nicht bekannt. 1824 wurde die älteste heute noch erhaltene Glocke der Bahnbrücker Kirche gegossen. 1916 mussten 2 Glocken für Kriegszwecke abgegeben werden. Die Weihe der neuen Glocken erfolgte 1921. Im 2. Weltkrieg wurden wieder 2 Glocken eingezogen. Bereits 1949 konnten jedoch erneut 2 neue Glocken, die Betglocke und die Totenglocke, eingeweiht werden.

Die Betglocke hat einen Durchmesser von 79 cm und wiegt 280 kg. Die Inschriften lauten:
"Haltet an am Gebet", "Den Gefallenen und Vermißten", "Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit", "Betglocke"; Gebr. Rinker Sinn 1949
Die Totenglocke hat einen Durchmesser von 59 cm und wiegt 120 kg. Die Inschriften lauten:
"Christus spricht ich lebe und ihr sollt auch leben", "Totentglocke"; Gebr. Rinker Sinn 1949.
Zur Beschreibung der alten Glocke von 1824 vgl. unten stehenden Eintrag aus dem Deutschen Glockenatlas. Die drei Glocken erklingen in den Tönen H, D und F.

Beschreibung der ältesten Glocke in der St.-Sebastians-Kirche nach
Deutscher Glockenatlas Baden, München/Berlin, 1985:
"Bez. Ignatz Reinburg, Rastatt, 1824, Durchmesser 63,5 cm, H. 51,5 cm.
Leicht ansteigende Kronenplatte auf hoher nach unten abgesetzter Hohlkehle. Haube steil abfallend mit Wölbung zur Schulter. Schulter: Fries aus zweischichtigen stehenden Akanthuspalmetten, darunter zwischen Stegen die Inschrift: GEGOSSEN VON IGNATZ REINBURG IN RASTATT FÜR DIE GEMEIN BAHNBRÜCKEN IM IAHR 1824. Darunter leeres BAnd, begrenzt nach unten durch einen Steg, darunter breites Friesband aus stehenden und hängenden Palmetten im Bandelwerk (Model Strobel, Speyer, doch ohne herabhängende Blüten). Schlagring Steg zwischen beiderseits abgesetzten Hohlkehlen, Schlag leeres Band zwischen Stegen. Kronenbügel im Querschnitt rechteckig, geschwungene Form, am Sockel zwei waagrechte Steifen."
 

Friedhof - Fotos

Der heutige Friedhof wurde 1812 angelegt. Zuvor wurden die Toten "im Alten Friedhof Gochsheim" bestattet. Dieses befand sich in der Nähe der heutigen Stadtbahn-Haltestelle bei der alten St.-Martins-Kapelle, von der jedoch nichts mehr zu sehen ist.
Der Friedhof wurde 1967 nach Osten erweitert.  1975 wurde das Ehrenmal für die Gefallen des 1. Weltkrieges vom Schulhof auf den Friedhof versetzt. Gleichzeitig wurde ein neues Ehrenmal für die Gefallenen und Vermissten des 2. Weltkrieges aufgestellt, das Wendelinus Frick aus Oberöwisheim geschaffen hatte. Die feierliche Übergabe erfolgte am 23. Mai 1975. Anfang der 80er Jahren wurde auf der Ostseite des Friedhofs die Aussegnungshalle erbaut, die 1984 ihrer Bestimmung übergeben werden konnte.
 

Rathaus - Fotos

Das alte Rathaus von Bahnbrücken wurde 1714 erbaut. Es beherbergte zwei Schulräume, ein Amtszimmer, ein Wachlokal und einen Platz für die Feuerwehrspritze. Nach Neubau des Schulgebäudes 1901 diente das Rathaus nur noch zeitweise als Schulgebäude. Nach dem 2. Weltkrieg war das Rathaus baufällig geworden, so dass es 1956 abgebrochen werden musste. An gleicher Stelle entstand etwas vergrößert das heutige Rathaus. Nach Bildung der Stadt Kraichtal 1971 beherbergte es das Grundbuchamt für die östlichen Stadtteile und seit 1977 nur noch die Verwaltungsstelle (heute Bürgerbüro Bahnbrücken) der Stadt Kraichtal. Im Obergeschoss fand in den 70er Jahren bis 1994 die Filiale Bahnbrücken der Sparkasse Bruchsal-Bretten ein Zuhause. Heute dient es neben dem Bürgerbüro noch als Versammlungsstätte für die örtlichen Vereine und für die Evangelische Kirchengemeinde.
 

Schulhaus (Evang. Kindergarten mit Spielplatz beim Tabakschuppen) - Fotos

Das Schulhaus wurde im Jahre 1901 erbaut, nachdem bislang im Rathaus unterrichtet worden war. Für die wachsende Gemeinde war das Rathaus jedoch zu klein geworden. Der Unterricht fand vormittags (Klassenstufen 5-8) und nachmittags (Klassenstufen 1-4) statt. Bei starken Geburtsjahrgängen musste jedoch das Rathaus als Schulgebäude weiter mitbenutzt werden. 1960 wurde das Gebäude renoviert. Seit Schließung der Grundschule im Jahre 1974 beherbergt das Schulhaus den Evangelischen Kindergarten. Das Obergeschoss beherberte in den späten 70er Jahren auch das Jugendhaus Bahnbrücken, bis dieses im Obergeschoss des Rathauses eine neue Bleibe fand.
Der Kindergarten hat hinter dem Tabakschuppen einen Spielplatz, der in den 1970er Jahren angelegt wurde.

Kelter - Fotos

Die Kelter in Bahnbrücken wurde wohl im 18. Jahrhundert erbaut. Sie diente den örtlichen Weinbauern zum Keltern ihres Weines. Wann der Kelterbetrieb eingestellt wurde ist nicht bekannt. Die Gerätschaften (Eichholzpressen) wurden Anfang des 20. Jahrhunderts ausgebaut. Seither stand das Gebäude leer. Da das Gebäude nicht beheizbar war konnte es im Laufe der Jahre nur in den Sommermonaten für Feste der örtlichen Vereine genutzt werden. In den 70er Jahren wurde der Westanbau abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Dieser beherbert im Erdgeschoss eine Küche und im Obergeschoss einen Versammlungsraum. Das Hauptgebäude der Kelter wurde mit tatkräftiger Unterstützung der Bewohner saniert, u.a. wurde eine Heizungsanlage und eine WC-Anlage sowie eine Empore eingebaut, so dass die Kelter heute Versammlungsstätte für alle örtlichen Veranstaltungen ist.
 

Ehemalige Raiffeisenbank Bahnbrücken eG - Foto

Das Raiffeisenhaus an der Gochsheimer Straße 9 wurde 1959 gebaut. Es beherbergte neben Büroräumen auch verschiedene Lagerräume sowie im Untergeschoss eine Gefrieranlage. Im Oktober 1998 bezog die Geschäfsstelle Bahnbrücken der Volksbank Bretten - Raiffeisenbank eG als Rechtsnachfolgerin der Raiffeisenbank Bahnbrücken mietweise ein neues Domizil in einem Privathaus an der Langen Straße 19 (ehemals Metzgerei). Diese Geschäftsstelle wurde jedoch am 27. September 2002 geschlossen. Das "Raiffeisenhaus" an der Gochsheimer Straße wurde bereits 1998 privat veräußert und inzwischen umgebaut.
 

Sparkasse Kraichgau - Filiale Bahnbrücken - Foto

Nachdem die Filiale Bahnbrücken der Sparkasse Kraichgau (früher Sparkasse Bretten bzw. Bruchsal-Bretten) zunächst in einem Privathaus untergebracht war, konnte sie Ende der 1970er Jahre im Obergeschoss des Rathauses eine Bleibe finden. Ab Oktober 1994 hatte sie ihr Domizil im Erdgeschoss eines seinerzeit erbauten Privatgebäudes an der Gochsheimer Straße 4, bis die Filiale im Februar 2006 schließlich geschlossen wurde.
 

Volksbank Bretten - Raiffeisenbank eG - Geschäftsstelle Bahnbrücken
Die Geschäfststelle Bahnbrücken, Lange Straße 19, seit Oktober 1998 in einem Privatgebäude, das in den 80er Jahren erbaut wurde. Die Räumlichkeiten beherbergten zuvor eine Metzgerei. Im September 2002 wurde die Geschäftsstelle Bahnbrücken geschlossen.
 

Tabakschuppen und Pumpwerk - Fotos

Das Pumpwerk wurde 1929 anlässlich der Einrichtung einer zentralen Wasserversorung für Bahnbrücken erbaut. Es pumpte das Quellwasser in den ebenfalls 1929 erbauten Hochbehälter. Nach 1970 wurden beide Einrichtungen stillgelegt, nachdem im Gewann Zaiselsberg ein neuer Hochbehälter zusammem mit der Gemeinde Zaisenhausen erstellt worden war.
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Pumpwerk, an der Bleichstraße, baute die Ein- und Verkausgenossenschaft Bahnbrücken ab 1940/41 im Auftrag des seinerzeit bestehenden Tabakbauvereins den Tabakschuppen. Durch die Kriegsereignisse konnte er jedoch erst 1946 vollendet werden. Der Schuppen diente den Landwirten zum Trocknen des Tabaks, der bis in die 80er Jahre noch in Bahnbrücken angepflanzt wurde. Der unterste Raum des Schuppens diente auch als Lagerraum für Düngemittel, Futtermittel und Brennstoffe.
1947 erwarb die Ein- und Verkaufsgenossenschaft eine Dreschmaschine und später auch eine Strohpresse. Beide Geräte wurden auf dem Platz vor dem Tabakschuppen aufgestellt und dienten den Landwirten zum Dreschen ihres Getreides. Nachdem spätestens in den 60er Jahren immer mehr Mähdrescher in das Dorf einzogen, wurde der Dreschmaschinenbetrieb 1967 eingestellt. Die Geräte blieben jedoch noch einige Zeit an ihrem Platz stehen und wurden schließlich verschrottet.
 

Hochbehälter - Foto
Der Hochbehälter wurde zusammen mit dem Pumpwerk an der Langen Straße im Jahre 1929 anlässlich der Einrichtung einer zentralen Wasserversorung für Bahnbrücken erbaut. Das Pumpwerk pumpte das Quellwasser in den Hochbehälter. Von dort wurde es zu den einzelnen Häusern im Dorf geleitet. In den 1970er Jahren wurden Hochbehälter und Pumpwerk stillgelegt, nachdem im Gewann Zaiselsberg ein neuer Hochbehälter zusammem mit der Gemeinde Zaisenhausen erstellt worden war.
 

Milchsammelstelle - Foto

In den 50er Jahren baute die Ein- und Verkaufsgenossenschaft die Milchsammelstelle, das sog. "Milchhäusle" an der Langen Straße. Dieses Gebäude diente lange Jahre den Bahnbrückener Landwirten als Anlieferungsstelle für ihre Milch und nicht zuletzt auch als gute Gelegenheit morgens und abend dort die Neuigkeiten des Dorfes in Erfahrung zu bringen. Im Jahre 1957 wurde im Untergeschoss dieses Geäbäude auch eine Tiefgefrieranlage eingebaut, die bis 1976 bestand. Ende der 70er Jahre wurde die Milchsammelstelle geschlossen. Danach wurde für die noch wenigen Landwirte im Dorf in einem Privathaus eine neue Milchsammelstelle eingerichtet.
 

Brückenwaage - Foto

Eine weitere öffentliche Einrichtung errichtete die Ein- und Verkausgenossenschaft 1951 in der Waldstraße, die Brückenwaage. Auch diese Einrichtung wurde in den 90er Jahren geschlossen, abgetragen und das Grundstück veräußert. Heute befindet sich dort ein Privathaus.
 

Vereinsheim des Freizeit- und Sportvereins (FSV)
Der Freizeit- und Sportverein, 1990 gegründet, begann 2001 mit dem Bau eines eigenen Vereinsheim mit Gymnastikräumen (FSV-Treff) im Gewann "Vor dem Wald". Bislang hatte der Verein lediglich den Sportplatz an der Oberen Bergstraße, die Kelter in der Sonnenstraße sowie den Rathaussaal als Räumlichkeiten für seine Aktivitäten. Im Sommer 2009 wurde mit dem Bau einer Mehrzweckhalle beim FSV-Treff begonnen.
 

Sportplatz (Kleinsportplatz) Obere Bergstraße

Der Sportplatz Bahnbrücken wurde von der ehemaligen Gemeinde Bahnbrücken angelegt, indem ein Stück Wald des "Eselschinders" gerodet, eingeebnet und mit Gras bepflanzt worden war. Er dient bis heute insbesondere dem Freizeit- und Sportverein, aber auch anderen Vereinen und Gruppierungen für verschiedene Aktivitäten.
 

Grillplatz in der Lehmgrube - Foto

In der ehemaligen Lehmgrube wurde 1992 ein Grillplatz mit Hütte eingerichtet, der von Vereinen und Gruppen aber auch von Privatpersonen angemietet werden kann.
 

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© März 2002        www.bahnbruecken.de          Martin W. Richter