Bahnbrücken

Wirtschaft - Handel und Gewerbe - Vereine und Gruppen
 
 

Wirtschaft

Ehemalige Raiffeisenbank   -   Sparkasse








Die ehemalige Raiffeisenbank Bahnbrücken eG

Im Jahre 1894 gründeten 46 Bahnbrücker Bürger die "Bahnbrücker Spar- und Darlehnskassenverein e.G.m.u.H. zu Bahnbrücken". 1923 wurde sie in "Spar- und Darlehenskasse Bahnbrücken e.G.m.u.H." umfirmiert. Im gleichen Jahr wurde die "Ein- und Verkaufsgenossenschaft Bahnbrücken" (sog. "Raiffeisenhaus") gegründet. Beide Genossenschaften vereinigten sich 1953. Im Jahr 1961 änderte die Genossenschaft ihren Namen in "Raiffeisenkasse Bahnbrücken eGmbH" und 1972 schließlich in "Raiffeisenbank Bahnbrücken eG".
Die Bank hielt anfangs in verschiedenen Privathäusern ihre Bankstunden ab. Im Jahr 1959 konnte die damalige Raiffeisenkasse Bahnbrücken eG in das eigens erstellte "Raiffeisenhaus" in der Gochsheimer Straße 9 einziehen. Dieses Gebäude beherbergte neben den Büroräumen der Bank verschiedene Lagerräume sowie im Untergeschoss eine Gemeinschaftsgefrieranlage.

Durch die Anlegung des Weinbaugebietes Lerchenberg überwiegend mit Reben der Sorten "Müller-Thurgau" und "Weißriesling" ab 1970 wurde eigens für dieses Vorhaben eine "Rebenaufbaugenossenschaft" gegründet. 1978 hatte diese Genossenschaft ihre Aufgaben erfüllt und verschmolz mit der Raiffeisenbank Bahnbrücken eG.

Weinanbaugebiet Lerchenberg in Bahnbrücken
(ein Großteil der Reben ist inzwischen bereits nicht mehr vorhanden)

Weinanbaugebiet Lerchenberg

1995 fusionierte die Raiffeisenbank Bahnbrücken eG mit der Raiffeisenbank Kraichtal eG und diese fusionierte schließlich 1997 mit der Volksbank Bretten - Raiffeisenbank eG zum heutigen Kreditinstitut. Seither bestand in Bahnbrücken nur noch eine "Geschäftsstelle" der Volksbank Bretten - Raiffeisenbank eG. Im Oktober 1998 bezog die Geschäftsstelle mietweise ein neues Domizil in einem Privathaus an der Langen Straße 19 (ehemalige Metzgerei). Das bisherige "Raiffeisenhaus" wurde seinerzeit privat veräußert und später umgebaut. Am 27. September 2002 schloss die Volksbank Bretten - Raiffeisen eG ihre Geschäftsstelle in Bahnbrücken.

Die Vorstandsvorsitzenden der Spar- und Darlehnskasse Bahnbrücken eGmuH

1894 - 1897   Jakob Friedrich Schroth
1897 - 1919   August Winter
1919 - 1925   Karl Friedrich Käser
1925 - 1938   Adam Kuhnle
1938 - 1940   Hermann Hagenbucher
1940 - 1953   Karl Heinrich Käser
1953               Fusion mit der Ein- und Verkaufsgenossenschaft Bahnbrücken eG
 

Die Rechner der Spar- und Darlehnskasse Bahnbrücken eGmuH

1894 - 1924   Gottlieb Käser
1924 - 1953   Friedrich Schroth
1953               Fusion mit der Ein- und Verkaufsgenossenschaft Bahnbrücken eG
 

Die Vorstandsvorsitzenden der Ein- und Verkaufsgenossenschaft Bahnbrücken
bzw. Raiffeisenbank Bahnbrücken eG

1923 - 1930   Karl Heinrich Käser
1930 - 1945   Leopold Kolb
1945 - 1948   Heinrich Schroth
1948 - 1960   Theodor Richter
1960 - 1969   Gottlieb Meerwarth
1969 - 1975   Edwin Kolb
1975 - 19?      Rolf Martin
 

Die Rechner der Ein- und Verkaufsgenossenschaft
bzw. Raiffeisenbank Bahnbrücken eG

1923 - 1924   Rudolf Jakob Richter
1924 - 1934   Friedrich Feil
1934 - 1945   Wilhelm Hilpp
1945 - 1995   Karl Friedrich Richter
 

Die Einrichtungen der Ein- und Verkausgenossenschaft in Bahnbrücken
(vgl. hierzu auch Sehenswürdigkeiten)

In den 1950er Jahren baute die Ein- und Verkaufsgenossenschaft die Milchsammelstelle an der Langen Straße. Dieses Gebäude diente lange Jahre den Bahnbrückener Landwirten als Anlieferungsstelle für ihre Milch und nicht zuletzt auch als gute Gelegenheit morgens und abend dort die Neuigkeiten des Dorfes in Erfahrung zu bringen. Im Jahre 1957 wurde im Untergeschoss dieses Gebäude auch eine Tiefgefrieranlage eingebaut, die bis 1976 bestand. Im Jahre 197? wurde die Milchsammelstelle geschlossen und für die noch wenigen Landwirte in einem Privathaus untergebracht.

Die Ein- und Verkausgenossenschaft Bahnbrücken baute ab 1940/41 im Auftrag des seinerzeit bestehenden Tabakbauvereins den Tabakschuppen an der Bleichstraße. Durch die Kriegsereignisse konnte er jedoch erst 1946 vollendet werden. Der Schuppen diente den Landwirten zum Trocknen des Tabaks, der bis in die 1980er Jahre noch in Bahnbrücken angepflanzt wurde. Der unterste Raum des Schuppens diente als Lagerraum für Düngemittel, Futtermittel und Brennstoffe.

1947 erwarb die Ein- und Verkaufsgenossenschaft eine Dreschmaschine und später auch eine Strohpresse. Beide Geräte wurden auf dem Platz vor dem Tabakschuppen aufgestellt und dienten den Landwirten zum Dreschen ihres Getreides. Nachdem spätestens in den 1960er Jahren immer mehr Mähdrescher in das Dorf einzogen, wurde der Dreschmaschinenbetrieb 1967 eingestellt. Die Geräte blieben jedoch noch einige Zeit an ihrem Platz stehen und wurde schließlich verschrottet.

Eine weitere öffentliche Einrichtung errichtete die Ein- und Verkausgenossenschaft 1951 in der Waldstraße, die Brückenwaage. Auch diese Einrichtung wurde in den 1990er Jahren geschlossen und abgetragen.
 
 

Sparkasse Kraichgau - ehemalige Filiale Bahnbrücken

Die Sparkasse Bahnbrücken nahm 1962 ihren Anfang durch Kassenstunden, die Johann Kull im Auftrag der Bezirkssparkasse Bretten (gegründet 1850) in seinem Privathaus in der Langen Straße abhielt. Die Filiale Bahnbrücken war seinerzeit nach den Filialen Gochsheim und Münzesheim (beide 1960) sowie Unteröwisheim (1961) die 4. Filiale auf dem Gebiet der heutigen Stadt Kraichtal. Die weiteren Filialen in Kraichtal wurden in Landshausen 1965, Menzingen 1969, Oberöwisheim 1970 und Oberacker 1972 eröffnet (letzt genannte wurde zum 15.1.2001 geschlossen). In Neuenbürg gab es keine Filiale.

Am 1. März 1973 fusionierte die Bezirkssparkasse Bretten mit der Bezirkssparkasse Bruchsal (gegründet 1840 als Spargesellschaft Bruchsal) zur Bezirkssparkasse Bruchsal-Bretten, die zum 1. Januar 1988 ihren Namen in Sparkasse Bruchsal-Bretten änderte. Die Filiale Bahnbrücken gehörte somit ab 1973 zur (Bezirks-)Sparkasse Bruchsal-Bretten. Durch wachsende Kundschaft wurde Mitte der 1970er Jahre der Wunsch geäußert, auch ein größeres Domizil beziehen zu können. Nach Auszug des Grundbuchamtes aus dem Rathaus in das neu erbaute Rathaus Kraichtal im Jahre 1977 konnte die Filiale Bahnbrücken der Sparkasse Bruchsal-Bretten dann im Obergeschoss des Rathauses, Sickinger Straße 1, ein neues Zuhause finden.

Zum 1. Januar 1993 nahm die Sparkasse Bruchsal-Bretten das 1910 als öffentliche Verbandssparkasse Langenbrücken und 1974 in Sparkasse Bad Schönborn umfirmierte Kreditinstitut auf. Im Oktober 1994 bezog die Filiale Bahnbrücken der Sparkasse Bruchsal-Bretten mietweise ein Domizil in einem seinerzeit neu erbauten Privatgebäude, Gochsheimer Straße 4.

Mit Wirkung vom 1. Januar 2001 schloss sich die Sparkasse Bruchsal-Bretten mit der Sparkasse Sinsheim (gegründet 1885 als Spar- und Waisenkasse Sinsheim) zur "Sparkasse Kraichgau - Bruchsal, Bretten, Sinsheim" zusammen. Am 24. Februar 2006 wurde die Filiale Bahnbrücken der Sparkasse Kraichgau geschlossen. Nachdem die Volksbank Bretten - Raiffeissen eG bereits im September 2002 ihre Geschäftsstelle in Bahnbrücken geschlossen hatte, gibt es nun im Ort kein Kreditinstitut mehr. Kunden müssen nunmehr Bank- bzw. Sparkassenfilialen in anderen Stadtteilen aufsuchen.
 


Handel und Gewerbe
(In alphabetischer Reihenfolge nach Gewerbe)
 

Gewerbetreibende - ehem. Gaststätten - Lebensmittelgeschäfte








Gewerbetreibende

Autohaus Herbert Sitzler - KFZ-Werkstatt
Skoda-Vertragspartner
Sickinger Straße 13, Tel. 07250-70 11

Bäckerei - Konditorei - Lebensmittel Klaus Martin
Lange Straße 27, Tel. 07250-71 81

Busunternehmer Michael Michi
Bergstraße 17, Tel. 07250-212

Fliesenfachgeschäfte
-  Lore Kolb, Lange Straße 22, Tel. 07250-92 12 62
-  Michael Kolb, Waldstraße 3, Tel. 07250-80 77

Installation-Blechnerei Karlheinz Schmid
Obere Bergstraße 5, Tel. 07250-15 83

Praxis für Physiotherapie Harald Vortisch
Obere Bergstraße 7, Tel. 07250-12 25

Versicherungen Mathias Hüberes
Bergstraße 31, Tel. 07250-92 10 46

Wurstkonserven Rudi Winter
Bergstraße  7, Tel. 07250-551
 

Gaststätten

In Bahnbrücken gibt es seit Sommer 2003 wieder eine Gaststätte. Die früheren Gaststätten wurden vor wenigen Jahren geschlossen.

FSV-Treff, Vor dem Wald

Die Gaststätte wurde im Sommer 2003 eröffnet. Sie befindet sich im Clubhaus des FSV Bahnbrücken.
 

Ehemaliges Gasthaus zum Adler, Adlerstr. 6

Wann das Gasthaus eingerichtet wurde ist nicht bekannt. Geschlossen wurde es wohl in den 30er Jahren. Das Haus hat einen gewölbten, geräumigen Keller.
Als 1957 in der Ortsmitte das neue Rathaus erbaut wurde und hierfür das Nachbargrundstück erworben werden musste, wurde dem damaligen Eigentümer des Hauses neben dem Rathaus, Heinrich Winter, als Ersatz für sein Eigentum das ehemalige Gasthaus Adler vermittelt. Nach dessen Tod wurde es wieder veräußert.
 

Ehemaliges Gasthaus zum Ochsen, Lange Straße 27

Wann das Gasthaus eingerichtet wurde ist nicht bekannt. Es wurde über viele Jahrzehnte von den Familien Kirchner bzw. Martin betrieben. In den 90er Jahren wurde es geschlossen.
 

Ehemaliges Gasthaus Café Winter, Waldstr. 11

Das Gasthaus wurde wohl in den 50er bzw. 60er Jahren eingerichtet und von der Familie Winter betrieben. In den 90er Jahren wurde es geschlossen.
 

Geschäfte für Lebensmittel u.ä.
 

Ehemaliges Ladengeschäft der Familie Kolb, Sickinger Str. 2

Das Ladengeschäft wurde schon sehr früh eingerichtet und von Familie Kolb später Familie Winter betrieben. In den 1970er Jahren wurde es geschlossen.
 

Ehemaliges Lebensmittelgeschäft Martin, Lange Str. 27

Das Ladengeschäft wurde schon sehr früh eingerichtet und von Familie Kirchner betrieben. In den 1930er Jahren wurde es von der Familie Martin übernommen und befand sich stets im Familienbesitz. Es war zuletzt das einzige Geschäft für Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs am Ort. Das Geschäft wurde gemeinsam mit der Bäckerei und Konditorei Martin betrieben, bevor es geschlossen wurde. Bis in die 1990er Jahre war dort auch die Poststelle Bahnbrücken sowie das Gasthaus zum Ochsen. Beide Einrichtungen wurden seinerzeit geschlossen.
 

Ehemaliges Geschäft der Familie Winter, Waldstr. 11

Das Ladengeschäft wurde wohl in den 1960er Jahren eingerichtet und bis in die 1990er Jahre von der Familie Winter zusammen mit einer Bäckerei sowie dem Café Winter betrieben, dann wurde es geschlossen.
 
 

Vereine und Gruppen
(In der Reihenfolge ihrer Entstehung)
 
 

MGV Bahnbrücken - Kriegsgräberfürsorge - Freiw. Feuerwehr -
DRK-Ortsverein - VdK-Ortsgruppe - Posaunenchor Bahnbrücken -
Jugendhaus - Der Bundschuh - Freizeit- und Sportverein








Männergesangverein Bahnbrücken e.V. (MGV)

Der Männergesangverein wurde 1912 gegründet. 1922 erhielt er seine Vereinsfahne. 1937 feierte der Verein sein 25jähriges Stiftungsfest mit Kirchgang, Marsch zum Kriegerdenkmal und Festbetrieb. Im Mai 1962 konnte der Verein sein 50jähriges Stiftungsfest feiern. Bei den Festgästen konnte auch Landrat Dr. Müller aus Bruchsal begrüßt werden. Mit einem Fest vom 12. bis 15. Juni 1987 feierte der MGV sein 75jähriges Gründungsfest.

Die Vorsitzenden des MGV:

1912 - 1939/45  Karl Heinrich Käser
1947 - 1952        Fritz Krockenberger
1952 - 1961        Karl August Richter
1961 - 1992        Günther Oberst
1992 - heute       Hans Schroth

Die Dirigenten des MGV:

1912 - 1914   Lehrer Richard Kluge
1914               Lehrer Wurm
1920 - 1921   Lehrer Wilhelm Geiger
1921 - 1926   Hauptlehrer Hofheinz
1926 - 1930   Hauptlehrer Karl Richter
1930 - 1935   Straßenwart Spät aus Kürnbach
1935 - 1960   Karl Kolb (mit Unterbrechung nach dem 2. Weltkrieg durch Lehrer Gottlob Veizhans)
1960 - 1974   Werner Reinbold
1975 - heute  Reinhard Schmid

Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des MGV.
 
 

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Der Verein wurde in Deutschland 1919 gegründet. Vermutlich wurden kurz danach auch die Ortsverbände gegründet. In Bahnbrücken betreute nach dem 2. Weltkrieg Heinrich Bastian bis zu seinem Tod 1994 die Mitglieder. Heute zieht der Verein die Beiträge zentral über die Bank ein.
Die Bundesgeschäftsstelle des Vereins befindet sich in Kassel. Die Landesgeschäftsstelle des Landesverbands Baden-Württemberg befindet sich in Konstanz, Sigismundstraße 16, Tel. 07531-230 90 und 9052-0. Der Bezirksverband Nordbaden hat seinen Sitz in Karlsruhe, Karlstraße 13, Tel. 0721-230 20.
 
 

Freiwillige Feuerwehr Bahnbrücken

Die Freiwillige Feuerwehr wurde 1938 durch 27 Mitglieder gegründet. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Wehr 1953 wieder neu aufgestellt. Damals erhielt sie eine Motorspritze, die im Jahr 1963 durch eine neue, leistungsstärkere Tragkraftspritze ersetzt wurde. 1971 wurde ein Spritzenfahrzeug angeschafft, das im September 1972 offiziell seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Damals war Bahnbrücken bereits ein Stadtteil der neu gebildeten Stadt Kraichtal. 1973 wurde die Freiwillige Feuerwehr Kraichtal gebildet, so dass die bisherige Freiwillige Feuerwehr Bahnbrücker künftig nur noch eine Abteilung der neuen Wehr war. In den 80er Jahren wurde die Wehr mit Atemschutz- und Funkgeräten ausgestattet und erhielt 1985 eine neue Tragkraftspritze. Im gleichen Jahr wurde im ehemaligen Gemeindebad im Rathaus ein Unterrichts- und Kameradschaftsraum eingerichtet. Er wurde von den Kameraden in Eigenleistung hergerichtet und konnte am 30. Mai 1986 feierlich eingeweiht werden. 1993 wurde die Jugendfeuerwehr Bahnbrücken offiziell gegründet. Im gleichen Jahr übernahm die Abteilung Bahnbrücken das Tragkraftspritzenfahrzeug der Abteilung Landshausen, bis das Fahrzeug 1997 stillgelegt werden musste. Danach wurde das Löschfahrzeug der Abteilung Oberöwisheim in Bahnbrücken stationiert. Im Jahre 2000 konnte die Abteilung Bahnbrücken endlich ihr neues Löschgruppenfahrzeug in Betrieb nehmen.

Nähere Informationen sowie vieles über die Feuerwehr im Allgemeinen finden Sie auf der Homepage von Torsten Kull www.feuerwehrgeil.de.

Die Abteilungskommandanten

1938 - 1946    August Schmid
1946 - 1967    Johann Kull
1967 - 1994    Gustav Richter
1994 - heute   Rolf Richter
 

Deutsches Rotes Kreuz - Ortsverein Bahnbrücken

Der Ortsverein wurde 1938 gegründet. Zu Beginn hatte er 12 Mitglieder.  1970 wurde er nach erfolgter Absolvierung eines Erste-Hilfe-Kurses durch 40 Teilnehmer neu gegründet. Leiter der Ortsgruppe war bis zu seinem Tod im Jahre 1990 Gerhard Schroth. Seither hat der Ortsverein keinerlei Aktivitäten mehr gezeigt. Formell wurde er jedoch bislang noch nicht aufgelöst.
Innerhalb der Stadt Kraichtal gibt es noch Ortsvereine in den Stadtteilen Landshausen, Menzingen, Münzesheim, Neuenbürg, Oberöwisheim und Unteröwisheim. Sie alle gehören zum DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V. mit Sitz in Bruchsal, dieser wiederum zum DRK-Landesverband Baden-Württemberg e.V. mit Sitz in Stuttgart.
 

VdK-Ortsgruppe Gochsheim / Bahnbrücken / Münzesheim / Oberacker

Der "Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands e.V.", teilweise auch "Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner Deutschlands e.V.", kurz VdK, wurde 1950 in Düsseldorf gegründet und trägt seit 1994 den Namen "Sozialverband VdK Deutschland e.V.".
Schon nach dem Krieg hatten sich erste Ortsgruppen bzw. Landesverbände dieses Vereins gebildet. So wurde auch in Bahnbrücken 1948 eine Ortsgruppe gegründet.  Vorsitzender war lange Jahre bis zu seinem Tod 1995 Josef Langenbacher. Danach leitete Edwin Kolb die Ortsgruppe bis zu deren Vereinigung mit der Ortsgruppe Gochsheim. Im April 2000 übernahm Ludwig Rauch den Vorsitz der Ortsgruppe, zu der inzwischen neben Bahnbrücken und Gochsheim auch noch die Kraichtaler Stadtteile Oberacker und Münzesheim gehören.
 

Posaunenchor Bahnbrücken

Der Posaunenchor wurde 1952 durch fünf Männer gegründet und vergrößerte sich im Laufe der Jahre auf nunmehr 17 Bläserinnen und Bläser im Jahre 2002 (ohne Jungbläser). Im Jahre 2002 kann der Posaunenchor sein 50jähriges Bestehen feiern. Zu diesem Anlass finden mehrere Veranstaltungen statt. Näheres unter Veranstaltungen.

Die Chorobmänner

1952 - 1956    Werner Schroth
1956 - 1974    Wilfried Kolb
1974 - 1999    Hans Schneider
1999 - heute   Markus Winter

Die Dirigenten des Chores

1952 - 1954    Hermann Reinbold  †
1954 - 1963    Wilhelm Schmid  †
1963 - heute   Reinhard Schmid
 

Jugendhaus Bahnbrücken

Das Jugendhaus Bahnbrücken wurde 1975 als eingetragener Verein gegründet. Nach Schließung der Grundschule Bahnbrücken konnte der Verein im Obergeschoss des Schulhauses sein Domizil beziehen.
1. Vorsitzender war Volker Langenbacher. In den 90er Jahren fand das Jugendhaus eine neue Bleibe im Obergeschoss des Rathauses.
 

Der Bundschuh

Der Bundschuh wurde 1975 als Gruppe von Männern gegründet, die das gegenseitige Gespräch suchen. 1976 gab er sich den Namen "Der Bundschuh". Sprecher der Gruppe war Kurt Mühlhäuser. Die Männer trafen sich im Keltergebäude zu monatlichen Zusammenkünften. Die Gruppe organisierte Feste und Ausfahrten zu verschiedenen Zielen.
Nach dem Wegzug von Kurt Mühlhäuser aus Bahnbrücken wurde es ruhiger um diese Gruppe. Dennoch kommen bis heute noch einzelne zu Treffen zusammen.
 

Freizeit- und Sportverein Bahnbrücken e.V. (FSV)

Der Verein wurde 1990 gegründet. Im Jahr 2001 begann er mit dem Bau eines Vereinsheims mit Gymnastikräumen und Veranstaltungsräumen, Vor dem Wald. Das Vereinsheim wurde 2002 fertiggestellt und im Frühjahr 2003 offiziell eingeweiht. Gleichzeitig öffnete dort die Vereinsgaststätte "FSV-Treff". Inzwischen gibt es auch ein Beachvolleyball-Feld.
Der Verein umfasst u.a. folgende Abteilungen:

- Abteilung Tischtennis (Mitglied im Badischen Tischtennisverband, Kreis Bruchsal)
   Spiellokal: Kelterhalle, Sonnenstr. 10
- Abteilung Volleyball (Mitglied im Nordbadischen Volleyball-Verband)

Die Vorstände

1990 - 2000   Helmut Thomaier
2000 - 2005   Oliver Stumpf
2005 - heute  Alfred Richter
 

Wenn Sie Anregungen, Ergänzungen, Hinweise, Berichtigungen o.ä. mitteilen wollen, senden Sie mir eine E-Mail.
 

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© März 2002        www.bahnbruecken.de         Martin W. Richter        Letzte Aktualisierung: 2. Januar 2010