Das Pumpwerk wurde 1929 anlässlich der Einrichtung einer zentralen Wasserversorung für Bahnbrücken erbaut. Es pumpte das Quellwasser in den ebenfalls 1929 erbauten Hochbehälter. Nach 1970 wurden beide Einrichtungen stillgelegt, nachdem im Gewann Zaiselsberg ein neuer Hochbehälter zusammem mit der Gemeinde Zaisenhausen erstellt worden war.
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Pumpwerk, an der Bleichstraße, baute die Ein- und Verkausgenossenschaft Bahnbrücken ab 1940/41 im Auftrag des seinerzeit bestehenden Tabakbauvereins den Tabakschuppen. Durch die Kriegsereignisse konnte er jedoch erst 1946 vollendet werden. Der Schuppen diente den Landwirten zum Trocknen des Tabaks, der bis in die 80er Jahre noch in Bahnbrücken angepflanzt wurde. Der unterste Raum des Schuppens diente auch als Lagerraum für Düngemittel, Futtermittel und Brennstoffe.
1947 erwarb die Ein- und Verkaufsgenossenschaft
eine Dreschmaschine und später auch eine Strohpresse. Beide
Geräte wurden auf dem Platz vor dem Tabakschuppen aufgestellt und
dienten den Landwirten zum Dreschen ihres Getreides. Nachdem spätestens
in den 60er Jahren immer mehr Mähdrescher in das Dorf einzogen, wurde
der Dreschmaschinenbetrieb 1967 eingestellt. Die Geräte blieben jedoch
noch einige Zeit an ihrem Platz stehen und wurden schließlich verschrottet.
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© März 2002 www.bahnbruecken.de Martin W. Richter Letzte Aktualisierung 1. Oktober 2002